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Die Sternwarte Limburg wird jeweils ein Bild des Monats veröffentlichen, welches von Mitglieder, oder anderen interessierten Mitbürgern fotografiert wurde.

[Hier] können Sie Ihr Bild einreichen.

Bilder des Monats
 
Januar 2012
120101_herznebel_ic1805

Herznebel  IC1805 + NGC896

Der Herznebel ist ein Emissionsnebel (eine Wasserstoffgaswolke die Licht emittiert)  im Sternbild Kassiopeia. 7500 Lichtjahre ist diese große Nebelwolke von uns entfernt. Im Zentrum des kosmischen Herzens befinden sich junge massereiche heiße Sterne eines neu gebildeten Sternhaufens, der auch als Melotte 15 bekannt ist. Das Herz ist ein Kreißsaal für neu geborene Sterne. Diese jungen Sterne mit der 50fachen Sonnenmasse bringen durch ihre UV Strahlung die Wasserstoffwolken zum Leuchten. 5 Vollmonddurchmesser würden in das Nebelgebiet passen. Der Durchmesser dieses Himmelsobjektes beträgt 200 Lichtjahre.

 

Daten zur Aufnahme:

C14f/1.9 Hyperstar
QHY9M + 12nm H-Alpha Filter
Montierung: Taurus 60
Autoguiding via Leitrohr mit einer DSI III

3 Einzelaufnahmen zu einem Mosaik mittels Fitswork zusammengefasst. Jede Einzelaufnahme ist 6x5Minuten belichtet.

Peter Remmel - Sternwarte Limburg


Dezember 2011
20111201_ngc2024_dietmar_bode
Und wieder ein Bild, welches eingereicht wurde. NGC 2024 von Dietmar Bode, hier der Text dazu:

Hallo Sternfreunde, hier zeige ich Euch meinen Flammennebel, NGC 2024.
Der Flammennebel liegt in direkter Nachbarschaft zu Alnitak, neben dem Gürtel des Orion. Er wurde 1786 von Friedrich W. Herschel
entdeckt und gehört, finde ich, zu den schönsten Objekten am Fotohimmel. Er ist ca. 1500 Lichtjahre entfernt und erscheint etwa
so groß wie der Vollmond. Im Innern liegt ein sehr junges Sternentstehungsgebiet, ca. 1 Mill. Jahre alt.
Bitte seht über markante Schwächen bei der Bildaufbereitung hinweg, ich versuche gerade meine Technik in den Griff
zu bekommen.

Das Bild entstand am 23.11.2011 um Mitternacht herum. Ich hatte gerade erstmals erfolgreich mit meinem
LX200 geguidet und war nun ganz gespannt auf ein Ergebnis. Von 11 Aufnahmen je 8 Minuten konnte ich 4 wegen
aufgekommener Bewölkung nicht verwerten. Also, 7 x 8 Minuten, ein Ausschnitt von 75 % des Gesamtbildes, mit Astroart
grob bearbeitet, bilden dieses Foto.
Die Optik war ein 90mm, F/6,6 Refraktor, aufgesattelt auf ein fest bei mir im Garten
 (Bad Camberg, Erbach) aufgestelltes LX200.
Die Kamera ist eine ATIK 383C.

Ich hoffe, es gefällt Euch ein wenig!
Viele Grüße,
Dietmar Bode

November 2011
20111101_m42_carsten
M42 - Der Orionnebel - fotografiert von unserem Mitglied Carsten Eiffler (unteres Bild original), welches im oberen Bild von einem anderen Mitglied der Sternwarte nocheinmal etwas bearbeitet wurde.

Oktober 2011
Die Sonne im CaK Licht, was von unserem Auge mit höherem Alter nicht mehr gut gesehen werden kann. Kinder haben bei diesem Anblick durchs Teleskop schon eher die Möglichkeit diese Wellenläge wahrzunehmen.

Hier eine kleine Animation der Sonne, zu sehen ist die Bewegung einer Fleckengruppe.

September 2011
20110901_mbild_carsten
Mare Imbrium , mit dem Krater Plato im Montes Alpes au der rechten Seite.
Er hat einen Durchmesser von 101 km. Seine Tiefe beträgt etwa 1 km.
Oben im Bild Sinus Iridum, die Regenbogenbucht, die eine wichtig Rolle im Roman von Frank Schätzing, "Limit", spielt....

Die Aufnahme entstand mit einer ALCCD5 CCD Kamera am ED80 Teleskop und einer 2Fach Barlow auf einer EQ6 Montierung.

Es wurden ca. 150 Aufnahmen mit Avistack addiert.

August 2011
20110803_komet_m15 
Komet Garradd besucht M15

Der Komet C/2009 P1 Garradd wird für uns, mit einer kurzen Unterbrechung,  noch über ein Jahr sichtbar sein. Im kommenden Winter/Frühjahr 2012  kann er gar ein Objekt für das bloße Auge werden.Im Moment ist er nur in Teleskopen oder lichtstarken Ferngläsern sichtbar.

In den beiden Bildern, von Stefan Pinkert und Peter Remmel, sieht man wie der Komet direkt oberhalb des Kugelsternhaufens M15 steht.
Das Bild auf der linken Seite ist insgesamt 108 Minuten belichtet und man erkennt sehr schön, wie sich der Komet gegenüber dem Sternenhintergrund fortbewegt hat.
Die Aufnahme auf der rechten Seite ist deutlich kürzer belichtet, die Bewegung ist hier kaum zu erkennen.
Allerdings erkennt man auf diesem Bild einen Schweif in Richtung Kugelsternhaufen.
Der Schweif ist zweigeteilt.
 
Der unten im Bild liegende Kugelsternhaufen M15 besteht aus 500.000 Sternen.
Er ist natürlich sehr viel weiter von der Erde entfernt als der Komet.
Das Licht von M15 benötigt bis zur Erde ca. 35.000 Jahre!
Der Durchmesser des Kugelsternhaufen beträgt ca. 130 Lichtjahre.

Juli 2011
20110626_cak_stefan
Das Bild zeigt die Sonne im sogenannten Kalzium-Licht. Es entsteht durch ionisiertes Kalzium, daß Licht im nahen UV-Bereich abstrahlt. Für das menschliche Auge ist dieser Wellenlängenbereich kaum noch wahrnehmbar. Nur Kinder können diesen Spektralbereich noch so gut sehen, daß sie Einzelheiten erkennen können.
Man beobachtet einen Bereich der Sonne, der zwischen der Oberfläche liegt (wie man sie mit Weißlicht-Filtern beobachten wird) und der Chromosphäre (die man mit Ha-Filtern beobachtet). Es zeigt sich dabei ein interessantes Bild der Sonne, daß so weder im Weißlicht, noch im Ha-Licht beobachtet werden kann.
Die Kalzium-Ionen werden durch stärkere Magnetfelder zum Leuchten angeregt.
Helle Bereiche stellen also Zonen höherer magnetischer Aktivität dar. Da die vom Weißlicht bekannten Sonnenflecken durch starke Magnetfelder verursacht werden, erscheinen diese Bereiche im Kalzium-Licht als weit ausgedehnte weiße Flächen. Der Lebenszyklus dieser Flächen ist dabei länger, als der von Sonnenflecken. Sie sind bereits zu sehen, lange bevor ein Sonnenfleck sichtbar wird und bleiben auch noch lange nach verschwinden eines Sonnenfleckes sichtbar.
Die von Ha-Bildern bekannten Protuberanzen am Sonnenrand, können mit dem Kalzium-Filter ebenfalls sichtbar gemacht werden, erscheinen aber deutlich dunkler als im Ha-Licht, wodurch es schwieriger ist, sie zu fotografieren.
Das Bild wurde mit einer monochromen Kamera aufgenommen und anschließend eingefärbt, um den visuellen Eindruck wiederzugeben, wenn man diesen Teil des Spektrums wahrnehmen könnte.

Juni 2011
20110601_ngc6992_peter_r
Der Cirrus-Nebel (auf dem Bild sieht man nur einen Teil des Nebels. NGC 6992, NGC 6995 + IC1340 ) ist eine  Ansammlung von Emissions- und Reflexionsnebel.
Der Nebel gehört zu einem Supernovaüberrest aus dem Jahr 16.000v.Chr.
Man findet den Nebel im südlichen Teil des Sternbildes Schwan (Cygnus).
Entfernung zu unserem Sonnensystem 1500Lichtjahre.

Der kompakte Überrest der Supernova ist nicht nachweisbar.
Somit kann man derzeit auch nicht sagen, ob sich eventuell im Zentrum des Cirrusnebels ein Schwarzen Loches verbirgt.

Die Aufnahme wurde 6 x 10 Minuten belichtet.
Das Teleskop war ein Celestron C14 mit einem Hyperstar. So betrug die Brennweite 67,5cm.
Die genutzte Kamera war eine QHY9 Monochrome.
Autoguiding mit einer DSI 3 Pro an einem Leitrohr 75/500mm
Als Filter wurden ein UV/IR Sperrfilter und ein Baader Moon&Skyglowfilter genutzt.
Aufgenommen wurde das Bild von Peter Remmel - Sternwarte Limburg

Mai 2011
20110501_monddurchteleskop_carsten
20110105_bdm_ergaenzungDie kleinen Mädchen Céline (13) und Leonie (11) Goltz aus Langendernbach machten das Bild mit ihrem 1. Teleskop.

Dabei vewendeten Sie eine Digitalkamera und fingen dieses wunderschöne Bild des Vollmondes durch ihr Okular hindurch ein.

April 2011
video0018-11-03-04-10-54-54_wvs

Das Bild zeigt die Sonne am 04.03.2011 um ca. 11 Uhr. Gemacht wurde die Aufnahme mit Apo von William Optics und zwei Lunt H-Alpha Sonnenfiltern. Insgesamt wird so ein Kontrastverhältnis von ca. 0,55 Angström erreicht.

Bei der Beobachtung wurde ein AVI Film erstellt, welcher mit ca. 2000 Einzelaufnahmen der Sonnenoberfläche durch das Programm AviStack gestackt und teilweise bearbeitet wurde. Weitere Bearbeitung erfolgte mit Photoshop.


März 2011
20110301_mond_stefan
Das Bild entstand 3 Tage vor Neumond am 06.02.2011 in der Abenddämmerung.
Eigentlich dienten die Aufnahmen nur als Testaufnahmen, um zu sehen, ob alles richtig eingerichtet war.
Leider wurde aus den anschließend geplanten Deep-Sky Aufnahmen nichts, da Bewölkung aufkam und somit keine weiteren Fotos möglich waren.

Immerhin ist ein ansprechendes Mondbild aus dem Test entstanden und damit das Teleskop nicht ganz umsonst aufgestellt.

Februar 2011
20110201_sn_peterr_01
Supernova über dem Limburger Himmel

Den Limburger Hobbyastronomen der Sternwarte Limburg e.V.  gelang diese Aufnahme einer Supernova (SN) in der Galaxie NGC 2655 die im Sternbild Giraffe (Camelopardalis).
Das Bild der Sternwarte wurde am 28. Januar gemacht. Bereits im Vorfeld wurde die SN von Mitgliedern der Sternwarte beobachtet.
Eine Supernova ist das helle Aufleuchten eines Sternes am Ende seiner Lebenszeit durch eine gigantische Explosion. Dabei wird der Stern für eine kurze Periode millionenfach heller und überstrahl Teile seiner eigenen Galaxie.
Die Sterne im Bild gehören nicht zu der 69 MillionenLichtjahre entfernten  Galaxie sondern zu unserer Heimatgalaxie der Milchstraße.
Da die Heimatgalaxie des hier sterbenden Sternes 69 Millionen Lichtjahre entfernt ist, beobachten wir in diesen Tagen folglich ein Ereignis das 69 Millionen Jahre zurück liegt.
Entdeckt wurde die SN vom Japaner Koichi Itagaki am 5. Januar 2011.
Übrigens, die letzte in unserer Milchstraße beobachtet Supernova trat vor über 400 Jahren auf.
Die Aufnahme wurde mit einem Spiegeltelskop der Bauart Schmidt-Cassegrain mit 35cm Spiegeldurchmesser und einer Brennweite von nur 70cm und der Meade DSI III pro gemacht.

Es wurden hier 12 Aufnahmen von je 5 Minuten Belichtungszeit addiert.

Januar 2011
20110104_sofi_01
Partielle Sonnenfinsternis am 04.01.2011 kurz nach Sonnenaufgang um 08:28 Uhr vom Mensfeldener Kopf. Das Bild ist geneigt fotografiert um den Sonnennordpol darzustellen.
 
 



 
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Eine außergewöhnliche Idee zur Verlobung, Hochzeit, Geburt, Taufe, Geburtstag, Kommunion, Konfirmation, Jubiläen.
Sternführungen
03.03.2012, 19:00
Sternführung
24.03.2012, 14:00
Astronomietag
21.04.2012, 20:00
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26.05.2012, 20:00
Sternführung
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Januar 2012

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